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Persönliche Eigenschaften eines Babysitters 

Der Nachweis über den Besuch eines Babysitterkurses ( Diakonie, DRK, Kinderschutzbund, Familienbildungsstätte, kirchl. Familienbildungswerk, Kliniken) oder eine kinderspezifische Ausbildung gibt zwar einen Wissenstand wieder, aber macht per se noch keinen perfekten Babysitter aus.
Die "Qualifikation" ergibt sich zwar auch aus Erfahrung aber vor allem aus den persönlichen Eigenschaften (Charakter) eines Babysitters. Denn die persönlichen Wesenszüge einer Person bilden die Grundlage dafür, wie Lernprozesse stattfinden und wie Erfahrungen verarbeitet werden

Es gibt entscheidende persönliche Faktoren, die ein Babysitter mitbringen sollte: Hierzu zählen natürlich Kinderliebe, Warmherzigkeit, Einfühlungsvermögen, Geduld aber vor allem auch Verantwortungsbewusstsein, Zuverlässigkeit und Ehrlichkeit. Aus den genannten Eigenschaften lässt sich Verhalten ableiten und so ergibt sich ganz von alleine eine persönliche Ausprägung. Wer als Babysitter seine Aufgabe nicht ernst nimmt, ist fehl am Platze. 

In problematischen Situationen soll er/sie Besonnenheit und Ruhe bewahren und nicht leicht aus der Fassung geraten. Aggression als Stress-Reaktion ist immer unakzeptabel, egal ob von Seiten eines Babysitters oder von Seiten der Eltern/Erziehenden. Doch ruhige Konsequenz und Erklärung und Einhaltung von Regeln helfen Kindern, sich zu orientieren.

Die Betreuung umfasst ein weites Spektrum wie: Spazierengehen mit Kinderwagen, kreativer Beschäftigung und altersgemäßem Spielen, zu Bett bringen, beaufsichtigen in der Nacht, Pflege von kranken oder behinderten Kindern, Hausaufgabenbetreuung etc. Entsprechend der Anforderung können Aufgaben schon von recht jungen Babysittern oder auch nur von erfahrenen Betreuungspersonen übernommen werden. Das ist in jedem konkreten Einzelfall gesondert zu entscheiden.

Wichtig ist, dass sich Kind und Babysitter/in miteinander wohlfühlen. Eltern/Erziehende sollten sich auch darüber klar werden, ob ein weiblicher oder ein männlicher Babysitter besser geeignet für das Kind/die Kinder ist. Bisher ist es leider so, dass es kaum männliche Babysitter gibt. Sicherlich eine Prägung in unserer Gesellschaft, doch es gibt selbtbewusste männliche Jugendliche, die ihre Dienste anbieten. Erwachsene Kinderpfleger werden "natürlicher" akzeptiert.







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